CarSharing schafft Freiräume in der Stadt

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Ziel Grüner Mobilitätspolitik ist es, Mobilität für alle zu ermöglichen und den dafür notwendigen Verkehr so umweltfreundlich wie möglich zu gestalten. Dabei gilt es die verschiedenen Verkehrsträger intelligent zu vernetzen. Viele Fahrten oder Erledigungen lassen sich mit dem ÖPNV nicht oder nur sehr eingeschränkt gestalten. Doch dazu benötigt man nicht unbedingt einen eigenen PKW.

Ein wesentliches Problem des Autoverkehrs in unseren Städten ist der ruhende Verkehr. Autos sind in der Regel Stehzeuge und keine Fahrzeuge. Sie stehen die meiste Zeit rum und nehmen zu viel des knappen öffentlichen Raums in Anspruch.

CarSharing bietet hier eine Alternative:

Jedes neu angeschaffte CarSharing-Fahrzeug im stationsbasierten CarSharing ersetzt bis zu zehn private Pkw.  CarSharing ist deshalb ein wichtiger Baustein einer zukunftsorientierten Mobilität.

Zur Förderung von CarSharing braucht es deshalb   dringend die Schaffung rechtssicherer Voraussetzungen für CarSharing-Stationen im öffentlichen Raum.

Aber auch die öffentliche Hand kann mit guten Beispielen vorangehen, in dem sie Stellplätze an Behördenparkplätzen zu Verfügung stellt oder selber CarSharing als Alternative zu Dienstafahrzeugen nutz. Laut Antwort der Staatsregierung nutz dies aber derzeit offenbar nur das Staatliche Bauamt in Ansbach und in wenigen Ausnahmefällen das Landwirtschaftsministerium. Dabei hat die Staatsregierung bereits im Jahr 2012 zusammen mit dem Bundesverband der CarSharing Unternehmen eine gemeinsame Erklärung für eine Zusammenarbeit zum Schutz des Klimas unterzeichnet. Die Staatsregierung muss hier ihrer Verpflichtung nachkommen und mehr Anstrengungen zur Förderung von CarSharing unternehmen.

Hier ist der Link zur Anfrage Carsharing mit Antworten der bayerischen Staatsregierung

Hier Link zur Erklärung: www.klimaallianz.bayern.de/klimaallianz/doc/buendnis_carsharing.pdf

Link zum Artikel vom 19.02.2015 in der Nürnberger Zeitung

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